Spedition und Logistik · 6.000 Sendungen im Monat · Rheinland-Pfalz
Ladelisten, Palettenscheine und Dispo-Mails werden zu TMS-Aufträgen, ohne Abtippen.
80 bis 120
Dispo-Mails am Tag, gelesen, bevor jemand das Postfach öffnet
Vorher
Verlader schicken Ladelisten als Excel, Palettenscheine als Foto und Dispo-Änderungen als Fließtext. Die Disposition tippt alles ins Transportmanagementsystem, oft zweimal, weil die Änderung die erste Erfassung überholt.
Maschinenbau, Service · 120 Mitarbeiter · Baden-Württemberg
Der Kunde schickt ein Foto, die KI nennt das Ersatzteil, der Techniker bestätigt.
Vorher
Kunden schicken Fotos defekter Teile per Mail oder Messenger, oft ohne Typenschild. Ein Servicetechniker sucht im Katalog, fragt nach, sucht wieder. Pro Anfrage vergehen Stunden, bevor ein Angebot rausgeht.
Steuerkanzlei · 25 Mitarbeiter · Nordrhein-Westfalen
Mandantenbelege werden sortiert, benannt und zugeordnet, ohne dass sie die Kanzlei verlassen.
§ 203 StGB
Berufsgeheimnis: das Modell läuft im Haus
Vorher
Belege kommen als Fotos, Scans und Mailanhänge, oft ungeordnet und ohne Mandantenbezug. Sachbearbeiter sortieren, benennen und fragen Fehlendes nach. Ein Cloud-Tool scheidet aus: Berufsgeheimnis nach § 203 StGB.
Brandschutzplanung · 18 Mitarbeiter · Rheinland
GAEB-Dateien und Brandschutzauflagen landen in der eigenen Positionsliste, vorkalkuliert.
Vorher
Ausschreibungen kommen als GAEB oder PDF. Jede Auflage zu Rettungsweg, Entrauchung und Nachweis wird von Hand den eigenen Leistungsbausteinen zugeordnet. Wer die Bausteine im Kopf hat, ist der Engpass, und der ist oft auf der Baustelle.
Werkzeugbau, Stanz- und Umformwerkzeuge · 35 Mitarbeiter · Schwaben
Zur neuen Anfrage liegt das passende alte NC-Programm auf dem Tisch, ohne das Archiv zu durchsuchen.
Vorher
Vor jedem Angebot sucht der Meister in Ordnern und auf der Maschinensteuerung nach einem ähnlichen Werkzeug von früher. Die alte NC und die damalige Kalkulation sind die beste Grundlage, und beides sitzt in einem Kopf.
Technischer Großhandel · 60 Mitarbeiter, 40.000 Artikel · Ruhrgebiet
Bestellungen per Mail, Fax und Foto werden gelesen, gegen den Artikelstamm geprüft und im ERP angelegt.
40.000
Artikel, gegen die jede Bestellzeile geprüft wird
Vorher
Kunden bestellen, wie sie wollen: Mail mit Freitext, Fax als PDF, Foto vom Lieferschein mit Kundenartikelnummern. Der Innendienst tippt ab, sucht Artikelnummern und ruft bei Unklarheit zurück.
Rechtsanwaltskanzlei · 12 Anwälte · Hamburg
Vertragsentwürfe werden gegen die eigene Klauselbibliothek geprüft, auf dem eigenen Server.
Vorher
Jeder Anwalt hat seine bewährten Klauseln in eigenen Dateien. Ein Entwurf der Gegenseite wird von Hand mit dem eigenen Standard verglichen, Abweichungen fallen auf oder nicht. Mandantendaten in ein Cloud-Tool zu laden, kommt nicht in Frage.
Versicherungsmakler · 30 Mitarbeiter · Bayern
Schadenmeldungen werden gelesen, der Police zugeordnet und vollständig an den Versicherer weitergereicht.
Vorher
Schadenmeldungen kommen per Mail mit Fotos, Rechnungen und Freitext. Sachbearbeiter suchen die Police, prüfen, was fehlt, und fragen nach. Der Versicherer bekommt die Meldung oft unvollständig und fragt seinerseits.
Berufskleidung, B2B-Handel · 12.000 Artikel · Schleswig-Holstein
Ein sortiertes Angebot mit Größenläufen und Stickpositionen, ohne den Katalog durchzublättern.
12.000
Artikel, gegen die jedes Briefing gelegt wird
Vorher
Der Vertrieb sucht in Stoff, Farbe, Norm und Lieferzeit, tippt Größenläufe ab und hängt Stick- oder Druckpositionen als Screenshot an. Ein Angebot für eine Kommune oder einen Betrieb dauert den Nachmittag.
Sanitär, Heizung, Klima · 35 Mitarbeiter · Niedersachsen
Vom Anruf zum Angebot zur Rechnung, ohne dass jemand dreimal dasselbe eintippt.
Ein Datensatz
vom Anruf bis zur Rechnung, dreimal genutzt
Vorher
Der Anruf landet auf einem Zettel, das Angebot wird aus dem Zettel getippt, die Rechnung aus dem Angebot. Dreimal dieselben Daten, dreimal Gelegenheit für einen Fehler, und das Telefon klingelt, während der Meister auf der Baustelle ist.
IT-Systemhaus · 50 Mitarbeiter · Bayern
Angebote aus Distributorpreisen und Vorlagen, Marge geprüft, in einer Stunde statt einem Tag.
Vorher
Ein Angebot für eine Arbeitsplatz-Ausstattung heißt: Preise bei zwei Distributoren nachsehen, Positionen zusammenstellen, Vorlage füllen, Marge rechnen. Ein Tag Vertriebszeit, bei der die Preise schon wieder veraltet sein können.
Corporate-Film und Schnitt · 18 Mitarbeiter · Köln
Schnittprotokoll, Social-Cuts und Untertitel als Workflow: Briefing, Entwurf, Freigabe, Ausspielung, Kennzeichnung.
Vorher
Jeder Auftrag heißt: Rohschnitt, Kundenvarianten, Untertitel, quadratische Cuts für LinkedIn. Freigaben verschwinden in Mail-Threads, Kennzeichnung nach Artikel 50 macht jeder anders.
Online-Handel · 25 Mitarbeiter, 12.000 Artikel · Sachsen
Produkttexte, Serviceantworten und Retouren aus einer Wissensbasis.
12.000
Artikel mit Texten aus derselben Quelle wie die Serviceantworten
Vorher
Produkttexte werden für 12.000 Artikel von Hand geschrieben oder vom Hersteller kopiert. Der Service beantwortet dieselben Fragen zu Lieferzeit und Retoure hundertmal am Tag, mit unterschiedlichen Antworten.
Bäckerei, Filialbelieferung · 55 Mitarbeiter, 14 Filialen · Rhein-Main
Filialbestellungen bis 14 Uhr, ohne dass nachts jemand ins ERP tippt.
bis 14 Uhr
Bestellschluss für den nächsten Morgen, ohne Nachtschicht im ERP
Vorher
Filialleiterinnen schicken den Bedarf per WhatsApp, Zettelfoto oder Anruf. Nachts sitzt jemand in der Produktion und überträgt in die Warenwirtschaft, damit um 4 Uhr gebacken werden kann. Zahlendreher gehören dazu.
Ambulante Intensivpflege · 55 Mitarbeiter · Saarland
Die Tourendoku wird diktiert, strukturiert und von der Fachkraft freigegeben.
Sprache statt Tastatur
Doku nach der Tour, nicht am Feierabend-Rechner
Vorher
Nach der letzten Tour sitzen Pflegekräfte im Auto oder zu Hause und tippen Vitalwerte, Maßnahmen und Übergaben. Was zwischendurch passierte, muss behalten werden, und am Ende der Woche fehlt immer etwas.
Was jetzt läuft
Die Fachkraft spricht nach dem Einsatz ins Telefon, die KI strukturiert nach dem Dokumentationsschema des Dienstes und legt den Entwurf zur Freigabe vor. Freigegeben wird erst, wenn jemand gelesen hat.
Leistung: Prozesse automatisieren mit KI
Kita-Träger, 6 Häuser · 70 Mitarbeiter · Niedersachsen
Der Schichtplan-Entwurf steht aus Wünschen, Qualifikationen und Betreuungsschlüssel, die Leitung entscheidet.
Vorher
Die Bereichsleitung baut den Monatsplan von Hand: Wünsche aus dem Gruppenchat, Fachkräftequote im Kopf, Ausfälle per Kurzmitteilung. Zwei Tage pro Monat, und eine Krankmeldung wirft die Gruppenbesetzung um.
Was jetzt läuft
Ein Ablauf sammelt Wünsche strukturiert ein, kennt Qualifikation, Gruppe und Ruhezeiten und legt einen regelkonformen Entwurf vor. Bei Ausfällen schlägt er Ersatz vor. Die Leitung entscheidet und veröffentlicht.
Leistung: Prozesse automatisieren mit KI
Autohaus mit Werkstatt · 70 Mitarbeiter · Hessen
Terminanfragen aus Telefon, Mail und Formular landen in der Werkstattplanung, Erinnerungen gehen von selbst.
Vorher
Die Serviceannahme telefoniert, mailt und tippt Termine in den Planer, während Kunden am Tresen warten. Erinnerungen an Inspektion und Reifenwechsel gehen raus, wenn jemand daran denkt.
Kommunale Wohnungsbaugesellschaft · 3.200 Wohnungen · Ruhrgebiet
Schadensmeldungen werden aufgenommen und strukturiert an die Hausmeister-Disposition übergeben.
auch nach 17 Uhr
Schadensmeldung, ohne dass das Band die erste Station ist
Vorher
Mieterinnen rufen an, oft abends. Das Band füllt sich, am nächsten Werktag hört jemand ab, fragt Wohnung und Schaden nach, tippt in die Software. Bis der Hausmeister kommt, ist der Wasserschaden älter als nötig.
Was jetzt läuft
Ein Sprachassistent nimmt Wohnung, Schaden und Erreichbarkeit auf, erkennt Notfälle und übergibt an die Disposition. Der Mieter bekommt eine Vorgangsnummer. Kulanz und Streitfälle gehen sofort an einen Menschen.
Leistung: Voice Agents und Telefonie
Physiotherapie, 2 Standorte · 4 Therapeuten, 3 am Empfang · Baden-Württemberg
Termine und Rezeptverlängerungen laufen über den Telefonassistenten, der Empfang ist für die Patienten vor Ort da.
Vorher
Zwischen den Behandlungen klingelt das Telefon durch. Terminwünsche, Absagen, Rezeptverlängerungen, während vor dem Tresen jemand wartet. Wer nicht durchkommt, erscheint unangemeldet.
Was jetzt läuft
Ein Telefonassistent bucht, verschiebt und legt Rezeptverlängerungen zur Freigabe vor. Medizinische Fragen und Beschwerden verbindet er sofort. Er sagt am Anfang, dass er eine KI ist.
Leistung: Voice Agents und Telefonie
Kälte- und Klimatechnik · 32 Mitarbeiter · Sachsen
Störungen nach 18 Uhr werden angenommen, Notfälle erkannt, der Rest als Termin gelegt.
Vorher
Nach Feierabend landet der Anruf auf dem Band. Wer eine Kühlung in der Gastronomie oder im Labor hat, ruft den nächsten an, der abhebt. Der Betrieb erfährt am Morgen, dass der Auftrag woanders gelandet ist.
Was jetzt läuft
Ein Telefon-Agent nimmt ab, erkennt Anlagenstillstand und leitet an den Bereitschaftsdienst, bucht Wartung und Rückruf auf den nächsten Werktag. Die Leitung sieht früh eine Liste statt eines vollen Bandes.
Leistung: Voice Agents und Telefonie
Unternehmensberatung · 14 Mitarbeiter · Münster
Vom gebuchten Erstgespräch bis zum Nachfassen läuft alles ohne manuelle Übergabe.
Vorher
Wer ein Erstgespräch bucht, steht im Kalender, aber nicht im CRM. Vorbereitungsmails, Gesprächsnotizen und das Nachfassen hängen daran, dass die Beraterin daran denkt.
Was jetzt läuft
Die Buchung legt den Kontakt im CRM an, schickt die Vorbereitungsmail, und nach dem Gespräch entsteht aus der diktierten Notiz der CRM-Eintrag samt Nachfass-Sequenz. Die Beraterin berät, statt zu verwalten.
Leistung: CRM automatisieren
Gebrauchtmaschinen-Handel · 20 Mitarbeiter · Nordrhein-Westfalen
Der Außendienst diktiert den Besuch im Auto, das CRM ist gefüllt, bevor er zurück ist.
Vorher
Besuchsberichte werden abends geschrieben oder gar nicht. Was der Kunde braucht, welche Maschine er anschaut, wann er entscheidet, steht im Kopf des Verkäufers. Angebote folgen Tage später.
Pflegeheimbetreiber, 4 Häuser · 300 Mitarbeiter · Nordrhein-Westfalen
Bewerbungen aus fünf Portalen in einem System, jede Bewerberin hört binnen eines Tages etwas. Die Auswahl bleibt beim Menschen.
Binnen eines Tages
eine Antwort, statt nach Wochen
Vorher
Bewerbungen kommen über fünf Portale, per Mail und über WhatsApp. Die Eingangsbestätigung dauert Tage, Terminvorschläge Wochen, und gute Pflegekräfte haben bis dahin woanders unterschrieben.
IT-Systemhaus · 85 Mitarbeiter · Westfalen
Die immer gleichen Fragen an die Personalabteilung beantwortet ein Bot aus dem eigenen Firmenwissen.
Vorher
Urlaubsrest, Reisekosten, Homeoffice-Tage: Dieselben Fragen kommen jede Woche per Chat bei zwei Leuten in der Verwaltung an, die eigentlich das Onboarding neuer Techniker vorbereiten.
Softwarehaus, Messtechnik · 70 Mitarbeiter · Franken
Neue Mitarbeitende finden Prozesse, Ansprechpartner und Produktwissen an einer Stelle.
Vorher
Onboarding heißt: drei Wochen Kollegen fragen. Wer weiß, wie ein Gerät bei Kunde X parametriert ist, sitzt in einem anderen Team. Dokumentation gibt es, verteilt über Wiki, Laufwerke und alte Tickets.
Maschinenbau, Sondermaschinen · 90 Mitarbeiter · Sachsen
Das Servicewissen des Seniors steht im Haus zur Verfügung, bevor er in Rente geht.
Vorher
Ein Servicetechniker kennt jede Maschine, die das Haus in dreißig Jahren gebaut hat. Wenn eine alte Anlage steht, ruft der Kunde ihn an. In zwei Jahren ist er weg, und mit ihm das Wissen.
Kontraktlogistik · 110 Mitarbeiter · Mannheim
Der Posteingang wird gelesen und verteilt, bevor ein Mensch ihn öffnet.
Ein Postfach
drei Teams, die vorher nacheinander gelesen haben
Vorher
Tourenplanung, Abrechnung und Reklamation teilen sich ein Postfach. Jede Mail wird von Hand gezogen, und oft landet die Reklamation erst bei der Disposition, bevor die Abrechnung sie sieht.
Hausverwaltung · 15 Mitarbeiter, 2.500 Einheiten · Berlin
Mieteranliegen werden sortiert, Standardfälle vorbeantwortet, Handwerkeraufträge angelegt.
Vorher
Das Sammelpostfach der Verwaltung ist der Flaschenhals: Nebenkostenfragen, Schadensmeldungen, Kündigungen, Beschwerden, alles in einem Strom. Wer krank ist, hinterlässt einen Berg.
Familienhotels, 3 Häuser · 90 Mitarbeiter · Ostseeküste
Gästeanfragen per Chat und Mail werden in Deutsch, Englisch, Niederländisch und Polnisch beantwortet, die Rezeption übernimmt, was zählt.
Vorher
Anreise, Hund, Halbpension, Storno: Die Rezeption tippt dieselben Antworten, während vor ihr Gäste einchecken. Außerhalb der Saison in einer Sprache, in der Saison in vier.
Fachverband, Weiterbildung Handwerk · 22 Mitarbeiter · Hannover
Wiederkehrende Fragen zu Lehrgang, Prüfungstermin und Mitgliedschaft beantwortet ein Assistent, die Fachreferenten den Rest.
Vorher
Anmeldungen, Stornos, Hotelkontingent, Prüfungsordnung: Dieselben Fragen laufen bei den Referenten auf, per Mail und Telefon. Jede Antwort ist individuell, obwohl der Inhalt es nicht ist.
E-Commerce-Agentur, Magento · 16 Mitarbeiter · Köln
Das Mandanten-Shop-Setup dauert eine Stunde statt einen Tag.
eine Stunde statt ein Tag
Shop-Setup je Mandant
Vorher
Jeder neue Mandanten-Shop wird von Hand angelegt: Instanz, Zahlarten, Versandregeln, Rechtstexte, Testbestellung. Ein Tag pro Kunde, und jeder macht die Reihenfolge etwas anders.
Sachverständigen-Seminare · 8 Mitarbeiter · Hessen
Von der Anmeldung bis zur Teilnahmebescheinigung läuft die Seminarverwaltung ohne Excel.
Vorher
Acht Präsenztermine im Jahr, Anmeldungen per Formular und Mail, Excel, Rechnungssoftware, Teilnehmerlisten von Hand, Bescheinigungen einzeln ausgefüllt.
Was jetzt läuft
Die Anmeldung legt Teilnehmer, Rechnung und Listenplatz an, erinnert vor dem Termin, erzeugt nach dem Seminar die Teilnahmebescheinigung und fragt das Feedback ab. Die Verwaltung greift nur bei Sonderfällen ein.
Leistung: Workflow Automation und Systeme verbinden
Zimmerer, Dach und Holzbau · 22 Mitarbeiter · Allgäu
Angebot, Auftrag und Materialbestellung sind ein Vorgang, nicht drei Eingaben.
Vorher
Das Angebot steht in einem Programm, der Auftrag wird in ein zweites übertragen, Schnittholz und Beschläge ins Bestellportal des Händlers getippt. Dreimal dieselben Positionen, abends vom Polier.
Rollladen- und Sonnenschutzbau · 28 Mitarbeiter · Rheinland
Das Aufmaß von der Baustelle wird zum Fertigungsauftrag, ohne Zettel und Abtippen.
Vorher
Der Monteur misst am Fenster und schreibt auf. Im Büro wird abgetippt, in die Fertigung übertragen, und ein Zahlendreher fällt erst auf, wenn der Panzer nicht passt.
Steuerberatungs-Netzwerk · 22 Mitarbeiter · Oldenburg
Konten, Geräte und Zugänge für neue Mitarbeitende stehen am ersten Tag, nicht in der zweiten Woche.
Vorher
Ein Neuzugang heißt: Mail an die IT, Mail an HR, Mail an den Mandatsverantwortlichen. DATEV-Rechte, Laptop, Kalender kommen nacheinander, und in der ersten Woche arbeitet die neue Kollegin vom privaten Rechner.
IT-Betreuung für Apotheken · 28 Mitarbeiter · Mainz
Meldungen aus Monitoring und Postfach werden zu priorisierten Tickets, ohne Nachtschicht am Bildschirm.
Vorher
Kassenausfall, Scanner, Update: Alarme, Mails und Anrufe werden von Hand zu Tickets. Nachts entscheidet der Bereitschaftsdienst am Telefon, ob die Offizin am Morgen öffnen kann.
Elektroinstallation, Großbaustellen · 60 Monteure · Brandenburg
Bautageberichte in Handschrift werden gelesen und gegen Tarif und Zuschläge geprüft.
Vorher
Sechzig Handschriften, wöchentlich eingescannt. Die Lohnbuchhaltung entziffert Stunden, Baustelle und Fahrten und prüft jede Zeile gegen Tarif. Eine Woche pro Monat.
Was jetzt läuft
Die Berichte werden fotografiert, eine KI liest Stunden, Baustelle und Pauschalen aus, prüft gegen die Regeln und markiert Abweichungen. Die Buchhaltung bearbeitet Markierungen statt Stapel.
Leistung: Dokumente und Verträge verarbeiten
Immobilienverwaltung · 30 Mitarbeiter · Hessen
Laufzeiten, Indexklauseln und Fristen aus gescannten Altverträgen stehen im System, nicht im Ordner.
Vorher
Hunderte Mietverträge liegen als Scans im Archiv, manche zwanzig Jahre alt. Wer wissen will, wann eine Indexanpassung möglich ist, blättert. Fristen werden verpasst, weil niemand sie kennt.
Malerbetriebe-Verbund · 90 Rechnungen im Monat · Köln
Eingangsrechnungen werden erfasst, vorkontiert und zur Freigabe vorgelegt, statt abgetippt.
90
Rechnungen im Monat, vorkontiert statt abgetippt
Vorher
Rechnungen kommen als PDF, Papier und Foto aus drei Betrieben im Verbund. Die Buchhaltung tippt Kopf- und Positionsdaten ab, sucht die Kostenstelle und schickt zur Freigabe per Mail hinterher.
Tiefbau · 95 Mitarbeiter · Mecklenburg
Wiegescheine von der Baustelle und Rechnungen vom Lieferanten finden sich, bevor gebucht wird.
Vorher
Wiegescheine kommen zerknittert aus dem Radlader, Rechnungen Wochen später vom Schüttgut-Händler. Die Buchhaltung sucht zu jeder Rechnung den Schein und stellt Mengenabweichungen fest, wenn überhaupt.
Innung, Handwerk · 3 Personen in der Geschäftsstelle · Brandenburg
Beitragsbescheide, Zahlungseingänge und Erinnerungen laufen für drei Leute wie für dreißig.
Vorher
Drei Personen verwalten die Mitgliedsbetriebe: Bescheide schreiben, Zahlungen abgleichen, Erinnerungen schicken, Adressänderungen pflegen. Im Januar bleibt alles andere liegen.
Dachdeckerbetrieb · 40 Mitarbeiter · Nordrhein-Westfalen
Bewerber schreiben per WhatsApp und bekommen in Minuten eine Antwort, der Meister entscheidet.
Minuten
bis zur ersten Antwort, auch samstags
Vorher
Junge Bewerber schreiben über Instagram oder WhatsApp, abends und am Wochenende. Wer zwei Tage nichts hört, hat beim nächsten Betrieb unterschrieben. Der Meister sieht die Nachrichten, wenn er vom Dach kommt.
Logistikdienstleister · 250 Mitarbeiter, 6 Sprachen im Team · Hessen
Stellenanzeigen entstehen aus dem Anforderungsprofil, Onboarding-Unterlagen in sechs Sprachen aus dem Firmenwissen.
Vorher
Jede Stellenanzeige ist ein halber Tag: Anforderungen sammeln, schreiben, an Portale anpassen. Die Onboarding-Mappe für neue Fahrer gibt es auf Deutsch, die Belegschaft spricht sechs Sprachen, und die Sicherheitsunterweisung wird mündlich übersetzt.
Tischlerei, Möbel und Innenausbau · 14 Mitarbeiter · Bayern
Aus Skizze, Fotos und Maßen des Kunden wird der Angebotsentwurf aus dem eigenen Positionskatalog.
Vorher
Kunden schicken eine Handskizze, drei Fotos und Maße per Mail. Der Meister rechnet abends: Material, Beschläge, Stunden, aus Erfahrung und aus dem letzten ähnlichen Auftrag, den er suchen muss.
Fördertechnik · 48 Mitarbeiter · Ostwestfalen
Eine Kunden-Stückliste wird auf die eigenen Module abgebildet, das Angebot steht in Tagen statt Wochen.
Tage statt Wochen
bis zum Angebot auf eine Stückliste
Vorher
Anfragen kommen als Excel-Stückliste plus ein paar Skizzen. Zwei Konstrukteure lesen, ordnen Positionen den eigenen Modulen zu, suchen Altkalkulationen, schreiben das Angebot. Drei Wochen, in denen der Wettbewerber schon geantwortet hat.
Stadtwerke · 120 Mitarbeiter · Sachsen
Zählerstände kommen als Foto, werden gelesen, plausibilisiert und verbucht, Rückfragen nur bei Abweichung.
Vorher
Zur Jahresablesung schicken Kunden Fotos vom Zähler per Mail und Portal, oft schief, unscharf, mit Spiegelung. Der Kundenservice liest ab, tippt ein und ruft bei unklaren Bildern an.
Druckerei · 45 Mitarbeiter · Nordrhein-Westfalen
Kunden-Druckdaten werden geprüft und die Rückfrage geschrieben, bevor ein Mensch die Datei öffnet.
Jede dritte
Druckdatei kam vorher mit einem Fehler an
Vorher
Jede dritte Druckdatei hat einen Fehler: Beschnitt fehlt, Farbraum falsch, Auflösung zu niedrig, Schrift nicht eingebettet. Die Druckvorstufe prüft von Hand und schreibt die Rückfrage, oft am Tag vor dem Drucktermin.
Fitnessstudio-Kette · 8 Studios · Nordrhein-Westfalen
Posts, Newsletter und Kursankündigungen entstehen aus dem Kursplan, die Studioleitung gibt frei.
Vorher
Acht Studios, acht Instagram-Konten, ein Marketing-Mitarbeiter. Kursänderungen, Aktionen und Neueröffnungen werden je Studio von Hand gepostet oder gar nicht. Der Newsletter geht raus, wenn Zeit ist.
Industriezulieferer, Verbindungstechnik · 200 Mitarbeiter, 6.000 Artikel · Baden-Württemberg
Datenblätter, Produkttexte und Übersetzungen entstehen aus dem PIM, in fünf Sprachen, mit einem Glossar.
6.000
Artikel, jeder in fünf Sprachen aus derselben Quelle
Vorher
Datenblätter werden in Word gepflegt, Übersetzungen extern beauftragt, Produkttexte im Shop stammen aus drei Jahrzehnten. Ein neuer Artikel braucht Wochen, bis er in allen Sprachen sauber online ist.
Bauunternehmen, Hochbau · 120 Mitarbeiter · Bayern
Bauleiter fragen nach Normen, Hausstandards und vergangenen Baustellen und bekommen die Antwort mit Quelle.
Vorher
Wie wurde das Detail beim letzten Projekt gelöst? Welche Ausführung hat der Bauherr damals abgenommen? Die Antwort steht in Projektakten, Fotos und Mails, und der Bauleiter, der es weiß, ist auf einer anderen Baustelle.
Managed Service Provider · 35 Mitarbeiter · Hamburg
Runbooks und Ticket-Historie antworten im Ticket, bevor der Techniker den Kollegen fragt.
Vorher
Ein Kundensystem meldet einen Fehler, den ein Kollege vor einem Jahr schon gelöst hat. Die Lösung steht in einem geschlossenen Ticket, das niemand findet. Der Techniker fängt von vorn an oder ruft den Senior an.
Zulieferer, Präzisionsteile · 80 Mitarbeiter · Nordrhein-Westfalen
Wenn Einkäufer ChatGPT nach Lieferanten fragen, steht der Betrieb in der Antwort, mit Quelle.
20
Fragen von Einkäufern, je eine Antwortseite
Vorher
Die Website beschreibt seit zehn Jahren „Qualität und Zuverlässigkeit“. Einkäufer fragen inzwischen ChatGPT oder Perplexity nach Lieferanten für ein Verfahren, und die Antwort nennt drei Wettbewerber mit konkreten Seiten zu Toleranzen, Losgrößen und Lieferzeiten.
Personaldienstleister · 60 Mitarbeiter, 3 Standorte · Hamburg
Die KI-Übersicht bei Google nennt den Dienstleister für die Region, und die Fragen der Kandidaten beantwortet die Seite selbst.
Vorher
Kandidaten und Kunden googeln „Zeitarbeit Hamburg Pflege“ und bekommen oben eine KI-Übersicht, in der zwei Ketten stehen. Die eigene Seite hat Standortadressen, aber keine Antwort auf Gehalt, Ablauf, Vertragsdauer.