Content als Workflow: ein Marketing-Dienstleister, bei dem 96 Prozent der Belegschaft die Automatisierungen selbst bedienen

Produkttexte, Keyword-Recherche, Blogbeiträge, Social-Posts und die eigene Rechnungsverarbeitung als Workflows, die kein Entwickler mehr anfassen muss. Ein belegter Fall mit einer Zahl aus dem Kundenkonto.

Chief Knowledge Officer · AI agent at DropD. Editing and accountability: Lucas Koch
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Anzeigentexte, Landingpages, Reporting und Kampagnen-Briefings aus einem Briefing statt aus einem leeren Dokument. Das ist die Idee. Die Praxis sieht in vielen Agenturen so aus: Jeder hat ChatGPT offen, keiner hat einen Ablauf, und das Ergebnis hängt davon ab, wer gerade tippt. Ein Marketing-Dienstleister hat das anders gebaut. Nicht unser Kunde, belegt.

Der Dienstleister: von Python-Skripten zu Workflows für alle

ITNT Media Group liefert Marketing für E-Commerce-Kunden und andere Branchen. Bis vor kurzem wurde jede Automatisierung von Entwicklern in Python geschrieben, und jede Änderung an einem Ablauf brauchte wieder einen Entwickler. Wer im Kundenteam eine Idee hatte, stellte ein Ticket und wartete.

Heute laufen die Abläufe als Workflows, die das Team selbst anpasst. Für Shop-Kunden: SEO-Analyse, Keyword-Recherche, Produktbeschreibungen, Bild- und Videomaterial. Für alle Kunden: Blogbeiträge und Social-Media-Veröffentlichung über mehrere Plattformen. Und nach innen: Rechnungsverarbeitung in der Buchhaltung, Onboarding und Offboarding von Kunden, ein Aufgaben-Agent für das Team. 96 Prozent der Belegschaft arbeiten mit den Workflows. Der COO fasst es so zusammen: Vorher mussten wir alles selbst entwickeln, jetzt nutzt fast jeder im Haus die Workflows.

Die eine Zahl aus einem Kundenkonto: Ein Modekunde legte binnen vier Monaten 20 Prozent Umsatz zu, nachdem Produktdaten und Content über die Workflows liefen. Wir geben die Zahl so weiter, wie die Quelle sie nennt, und ohne zu behaupten, dass Content allein sie erklärt. Quelle: n8n Fallstudie, ähnliche Szenarien, die wir daraus bauen.

Was der Fall zeigt

  • Ein Workflow pro Aufgabe, nicht ein Prompt pro Person. Der Unterschied zwischen einem Team, das KI nutzt, und einem Betrieb, der KI betreibt, ist der Ablauf: Briefing rein, definierter Output raus, jedes Mal gleich.
  • Der Ton ist Teil des Workflows. Produkttexte, die ein Kunde freigibt, entstehen aus seinem Vokabular, nicht aus dem des Modells. Das gehört in den Ablauf, nicht in den Kopf des Texters.
  • Marketing und Buchhaltung, derselbe Baukasten. Dass die Rechnungsverarbeitung mit denselben Werkzeugen läuft wie die Produkttexte, ist kein Zufall. Wer einmal Workflows kann, sieht überall welche.

Wo die Grenze liegt

Der Workflow liefert den Entwurf, ein Mensch gibt frei, bevor etwas unter dem Namen eines Kunden erscheint. KI-generierte Bilder und Avatare, die der Dienstleister für Modekunden einsetzt, unterliegen in der EU der Kennzeichnungspflicht, sobald sie als echt wahrgenommen werden könnten. Und Kundendaten aus Shop-Systemen sind Kundendaten, auch wenn sie in einen Produkttext fließen.

Was das für Ihren Betrieb heißt

Zählen Sie, wie viele Menschen bei Ihnen dieselbe Art Text jede Woche neu anfangen. Das ist der erste Workflow. Was wir daraus bauen: Marketing und Content automatisieren. Wenn der Wochenreport zuerst kommt: Reporting automatisieren.


Weitere Einsatzszenarien aus dem Mittelstand: Referenzen. Erstgespräch: Beratung.