KI-Radar-Woche 15/2026: Effizienz schlägt Größe
Die wöchentliche Einordnung: kleinere, sparsamere Modelle, AI-Act-Fristen im Blick und KI im Vertrieb, was für den Mittelstand jetzt zählt.

Jede Woche filtern wir den KI-Lärm auf das, was für mittelständische Entscheider zählt. Hier die Ausgabe der Woche.
1. Kleiner, schneller, günstiger
Der Trend geht zu kompakteren Modellen, die für klar umrissene Aufgaben völlig ausreichen, bei deutlich niedrigeren Kosten. Nicht jede Aufgabe braucht das größte verfügbare Modell.
Was es bedeutet: Bei der Tool-Auswahl lohnt die Frage „Was reicht?" mehr als „Was ist das Stärkste?".
2. AI-Act-Fristen rücken näher
Die nächsten Umsetzungsstufen des EU AI Act rücken in Sichtweite. Wer seine Use-Cases noch nicht eingeordnet hat, sollte das nicht weiter aufschieben.
Was es bedeutet: Die Hochrisiko-Fälle zu kennen ist wichtiger, als alles auf einmal zu lösen.
3. KI im Vertrieb wird konkret
KI unterstützt zunehmend bei Recherche, Entwürfen und Nachfass-Routinen im Vertrieb. Der Hebel liegt in der gewonnenen Zeit fürs eigentliche Gespräch.
Was es bedeutet: KI nimmt Vertrieblern die Fleißarbeit ab, die Beziehung zum Kunden bleibt menschlich.
Fazit: Die Frage ist nicht mehr, ob KI hilft, sondern wo sie pro investiertem Euro am meisten bringt.