# Servicewissen sichern, bevor der Senior geht: vom Kopf in die Wissensbasis, in acht Wochen

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## Servicewissen sichern, bevor der Senior geht: vom Kopf in die Wissensbasis, in acht Wochen

Ein Techniker kennt jede Maschine aus dreißig Jahren. In zwei Jahren ist er weg. Wie Sie das Wissen mit Interviews, Protokollen und Schaltplänen in eine Wissensbasis bringen, aus der die Nachfolger per Telefon fragen.

Jeder Maschinenbauer, jedes Systemhaus, jeder Betrieb mit Anlagen im Feld hat diesen einen Menschen: Er weiß, warum die Anlage von 2004 beim Kunden in Bremen im Winter stehen bleibt. Er ist 62. Das Wissen zu sichern ist kein KI Projekt, es ist ein Interview Projekt mit KI als Werkzeug. Schritt 1: Was schon aufgeschrieben ist Serviceprotokolle, Schaltpläne, Stücklisten, Ticket Historie, Fotos aus dem Feld: Das meiste existiert, verteilt über Ordner, Laufwerke und ein altes Ticketsystem. Erster Schritt ist eine Inventur: Was gibt es, wo liegt es, was davon ist noch gültig. Schritt 2: Interviews statt Formulare Der Senior füllt kein Wissensformular aus. Er redet. Zwei bis drei Stunden pro Woche, acht Wochen lang, mit einem Kollegen, der fragt, und einem Aufnahmegerät. Leitfaden je Maschinentyp: typische Fehler, Ursachen, Reihenfolge der Prüfung, was man nie tun darf. Die KI transkribiert und strukturiert jedes Gespräch noch am selben Tag. Schritt 3: Aus Gespräch wird Dokument Aus Transkript und vorhandenen Unterlagen entstehen Wissensartikel je Maschine und Fehlerbild, mit Verweis auf Schaltplan und Fall. Der Senior liest gegen. Das ist der Moment, in dem Fehler und Lücken auffallen, und der Grund, warum er vor dem Ruhestand dabei sein muss. Schritt 4: Die Wissensbasis, vom Kunden aus erreichbar Die Artikel landen in einer Wissensbasis auf dem eigenen Server. Techniker fragen vom Kunden aus per Telefon oder Tablet: „Anlage 2004, Störung Winter, Hydraulik." Die Antwort nennt die Prüfreihenfolge und den Plan dazu, mit Quelle. Wie man das technisch baut: Die eigene Wissensbasis im Haus. Schritt 5: Weiterpflegen, sonst veraltet es Jedes neue Serviceprotokoll geht in die Wissensbasis. Jede Korrektur eines Technikers auch. Ein Verantwortlicher prüft monatlich, was oft gefragt und schlecht beantwortet wurde. Wissen, das niemand pflegt, ist in zwei Jahren so tot wie der Ordner davor. Wo die Grenze liegt Die Wissensbasis ersetzt Erfahrung nicht, sie macht sie erreichbar. Und sie enthält Kundendaten: Welche Anlage bei wem steht, was dort schiefging. Das bleibt im Haus, mit Zugriff nach Rolle. Was das für Ihren Betrieb heißt Drei Szenarien: der Sondermaschinenbauer mit dem Senior Techniker, das Bauunternehmen mit Baustellenwissen aus Projektakten und der Managed Service Provider mit Runbooks im Ticket. Was wir daraus bauen: Wissensmanagement und Firmenwissen, im Haus als individuelle KI Lösung. Weitere Einsatzszenarien: Referenzen. Erstgespräch: Beratung.

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