# Datenklassifizierung vor der KI-Einführung: welche Daten ins Modell dürfen

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## Datenklassifizierung vor der KI-Einführung: welche Daten ins Modell dürfen

Bevor Sie KI einführen, müssen Sie wissen, welche Daten Sie überhaupt haben. Ein einfaches Vier-Stufen-Schema zeigt, was bedenkenlos rein darf und was niemals.

Die meisten KI Projekte stürzen sich auf die Tool Auswahl und überspringen den wichtigsten Schritt davor: zu wissen, welche Daten man eigentlich verarbeitet. Ohne diese Klarheit ist jede KI Einführung ein Blindflug. Datenklassifizierung klingt nach Großkonzern Bürokratie, ist aber im Kern ein Nachmittag mit einem simplen Vier Stufen Schema. Warum das vor der Tool Frage kommt Die Frage „dürfen diese Daten ins Modell?" lässt sich nur beantworten, wenn Sie wissen, welche Daten es sind. Klassifizieren Sie erst, fällt die spätere Entscheidung, US Cloud, DE Cloud oder On Premise, fast von allein. Überspringen Sie es, entscheidet am Ende jeder Mitarbeiter im Einzelfall, und zwar meist falsch. Das Vier Stufen Schema Sie brauchen keine zwölf Kategorien. Vier reichen für den Mittelstand: Stufe 1: Öffentlich Daten, die ohnehin jeder sehen darf, Produktbeschreibungen, veröffentlichte Texte, allgemeine Infos. KI Eignung: uneingeschränkt. Diese Daten dürfen in jedes geprüfte Tool. Stufe 2: Intern Nicht geheim, aber nicht für die Öffentlichkeit, interne Notizen, allgemeine Prozessbeschreibungen, unkritische Entwürfe. KI Eignung: in geprüften Tools mit AVV in Ordnung, solange kein Personenbezug dabei ist. Stufe 3: Vertraulich Personenbezogene Daten von Kunden und Mitarbeitern, Angebote, Kalkulationen, Vertragsentwürfe. KI Eignung: nur in einer datenschutzsicheren Umgebung, DE Cloud mit AVV oder eine eigene Lösung im Haus. Nicht ins öffentliche Tool. Stufe 4: Streng vertraulich Geschäftsgeheimnisse, Gesundheitsdaten, Konstruktions und Rezepturdaten, alles unter NDA. KI Eignung: nur On Premise oder gar nicht. Diese Daten verlassen das Haus nie. So gehen Sie praktisch vor 1. Datenarten auflisten. Was fällt in Ihrem Betrieb regelmäßig an? Eine grobe Liste reicht für den Start. 2. Jeder Art eine Stufe geben. Im Zweifel höher einstufen, nicht niedriger. 3. Pro Stufe den erlaubten KI Weg festlegen. Stufe 1 2 in geprüfte Tools, Stufe 3 in die DE Cloud, Stufe 4 nur ins Haus. 4. In der Richtlinie festhalten. Damit es nicht im Kopf einzelner Leute bleibt, sondern für alle gilt. Die Klassifizierung ist die Landkarte. Ohne sie weiß niemand, welcher Weg für welche Daten sicher ist. Der häufigste Fehler Daten zu niedrig einzustufen, weil es bequemer ist. Eine Kunden E Mail fühlt sich harmlos an, sie enthält aber Name, Anliegen, oft mehr. Das ist Stufe 3, nicht Stufe 1. Im Zweifel lieber eine Stufe höher: Das spart später die unangenehme Überraschung. Kurz gesagt: Erst klassifizieren, dann Tool wählen. Das Vier Stufen Schema ist schnell gemacht und beantwortet die meisten Datenschutzfragen, bevor sie überhaupt entstehen. Wenn Sie die Klassifizierung für Ihren Betrieb aufsetzen wollen, unterstützen wir Sie in der Beratung.

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