# Der Kunde schickt ein Foto: Bilderkennung im Betrieb, vom Ersatzteil bis zum Zählerstand

Source: https://dropdigital.de/wissen/bilderkennung-im-betrieb-ersatzteil-aus-foto
Language: de
Site: DropD., https://dropdigital.de

## Der Kunde schickt ein Foto: Bilderkennung im Betrieb, vom Ersatzteil bis zum Zählerstand

Fotos sind der häufigste unstrukturierte Eingang im Mittelstand: defekte Teile, Zählerstände, Druckdaten, Prüfprotokolle. Wie ein Modell daraus Artikelnummern, Werte und Rückfragen macht, und wo der Mensch bestätigt.

„Welches Teil ist das?" mit einem verwackelten Foto ist die häufigste Servicenachricht im Maschinenbau. Der Zählerstand als Foto ist die häufigste bei Stadtwerken. Beides beantworten heute Menschen, die den Katalog im Kopf haben. Beides kann ein Modell vorbereiten. Was Bilderkennung hier leistet, und was nicht Moderne Modelle verstehen Bilder und Text zusammen. Sie erkennen ein Bauteil, lesen eine Seriennummer, sehen, dass ein Zählerstand 04512 ist und nicht 04572. Sie erkennen nicht, ob ein Teil wirklich defekt ist, ob der Kunde Anspruch auf Garantie hat oder ob die Ablesung plausibel ist. Das erste ist Erkennung, das zweite Entscheidung, und die bleibt beim Menschen. Schritt 1: Das Foto bekommt Kontext Ein Foto allein ist wenig. Mit Kundennummer, Maschine oder Zähler ID aus dem CRM wird es viel: Das Modell weiß dann, in welchem Katalog es suchen soll, welche Baugruppen überhaupt in Frage kommen, welcher Vorwert plausibel ist. Schritt 2: Erkennen und vorschlagen Das Modell liefert einen Vorschlag mit Sicherheit: „Dichtungssatz 4711, Generation 3, 92 Prozent." Bei niedriger Sicherheit liefert es zwei Kandidaten und eine Rückfrage an den Kunden („Können Sie das Typenschild fotografieren?"). Diese Rückfrage schreibt das Modell selbst, der Versand geht über den normalen Kanal. Schritt 3: Der Mensch bestätigt, das System lernt Der Techniker sieht Foto, Vorschlag und Katalogbild nebeneinander und bestätigt mit einem Klick oder wählt anders. Jede Korrektur wird gespeichert. Nach einigen hundert Fällen kennt das System die typischen Fotos Ihrer Kunden besser als jeder Katalog. Schritt 4: Der Vorgang läuft weiter Aus der bestätigten Artikelnummer wird das Angebot, aus dem Zählerstand die Abrechnung, aus der Druckdatenprüfung die Freigabe. Die Bilderkennung ist selten das Ziel, sie ist der erste Schritt eines Ablaufs, der vorher an einem Menschen mit Katalog hing. Wo die Grenze liegt Fotos enthalten mehr, als man meint: Gesichter, Kennzeichen, Wohnungen. Für die Erkennung von Teilen und Zählern ist das irrelevant, für den Datenschutz nicht. Bilder werden nach der Verarbeitung gelöscht oder auf den relevanten Ausschnitt beschnitten, und sie werden nicht zum Training eines fremden Modells genutzt. Das gehört in den Vertrag mit dem Anbieter, oder das Modell läuft im Haus. Was das für Ihren Betrieb heißt Drei Szenarien: der Maschinenbauer mit Ersatzteil aus Foto, die Stadtwerke mit Zählerständen per Foto und die Druckerei, die Kunden Druckdaten prüfen lässt. Was wir daraus bauen: Individuelle KI Lösung, oft zusammen mit Kundenservice und Support. Weitere Einsatzszenarien: Referenzen. Erstgespräch: Beratung.

Link: https://dropdigital.de/wissen/bilderkennung-im-betrieb-ersatzteil-aus-foto
Id: article-bilderkennung-im-betrieb-ersatzteil-aus-foto
